Archive for Mai 3rd, 2008

Versetzen Sie sich zurück in Ihre Kindheit. Wie war es bei Ihnen, wenn Sie ein schlechtes Zeugnis nach Hause brachten? Wie wird es für Ihr Kind sein, ein schlechtes Zeugnis nach Hause bringen zu müssen? Nicht wenige Kinder werden am Tag der Zeugnisausgabe sehr schweigsam, manche Kinder versuchen es ganz zu vermeiden, sich zu Hause zu zeigen. Sie als Eltern können den Druck von Ihren Kindern nehmen.

Ein schlechtes Zeugnis ist meist eine Entwicklung, die nicht von heute auf morgen passiert. Eltern sollten die Fächer kennen, in denen Kinder Probleme haben. Helfen Sie auch Ihrem Kind, den Überblick zu behalten und dort anzusetzen, wo die Probleme liegen. Förderunterricht, Lehrergespräche und ein Nachhilfelehrer können rechtzeitig das Schlimmste vermeiden. Sprechen Sie mit Ihrem Kind am Tag der Zeugnisausgabe und nehmen Sie ihm die Angst. Versprechen Sie, sich nicht über das Zeugnis aufzuregen, wie auch immer es ausfallen mag. Nehmen Sie ein schlechtes Zeugnis nicht nur als Anlass zur Kritik, sondern befassen Sie sich auch mit den guten Noten des Zeugnisses. Analysieren Sie mit dem Kind gemeinsam, wo die Probleme liegen. Verdeutlichen Sie, dass Förderstunden und auch Nachhilfe dazu dienen, die Schwierigkeiten zu lösen und keine Herabwürdigung des Kindes bedeuten. Schlechte Noten müssen nicht unbedingt mit mangelnden Fertigkeiten zu tun haben. Überlegen Sie selbst welchen Stellenwert gute Noten für Sie haben. Setzen Sie Ihr Kind unnötig unter Druck? Zu welchem Verhalten Ihrerseits führen die schlechten Noten Ihres Kindes? Ist dieses Verhalten immer angebracht? Nehmen Sie überflüssigen Balast von Ihrem Kind und manchmal fällt das Lernen dann schon etwas leichter.