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Nach der Geburt Stillen?

Mittwoch, Mai 7th, 2008

Jede werdende Mutter stellt natürlich Überlegungen an, ob sie das Kind nach der Geburt stillen möchte oder nicht. Wer sich für das Stillen entscheidet, wird diesen Entschluss nicht bereuen, denn das Stillen ist die beste Art, sein Kind in den ersten Monaten zu ernähren. Auch werden durch das Stillen die Abwehrkräfte des Babys gestärkt und es wird vor Infektionen besser geschützt. Normalerweise ist das Stillen ein natürlicher Vorgang und Mutter sowie Kind wissen, wie es funktioniert. Allerdings gibt es immer wieder Situationen, in denen das Stillen nicht klappt und Fragen auftreten. Am besten fängt man natürlich gleich nach der Geburt das Stillen an und Ärzte und Schwestern helfen bei anfänglichen Problemen. Natürlich kann man sich auch schon in der Schwangerschaft mit Hilfe von Literatur und auch mit Nachfragen bei anderen Müttern informieren, welche Probleme beim Stillen auftreten können und welche Lösungen es für diese Probleme gibt. Auch der betreuende Frauenarzt gibt gerne Informationen, wie das Stillen am besten funktioniert. Hat eine Mutter sich für das Stillen entschieden, bekommt das Baby die beste Nahrung und die Bindung zwischen Mutter und Kind wird intensiv gefördert. Auch wenn man durch einen Kaiserschnitt entbunden hat, sollte man das Kind nach der Geburt stillen, da dadurch auch eine schnellere Wundheilung gefördert wird.

In der hoch entwickelten Gesellschaft ist es für viele werdende Eltern unverständlich, dass die Frauen in einigen Naturvölkern ihre Kinder immer noch ohne ärztliche Hilfe zur Welt bringen. In den Industrienationen werden die Frauen schon ab der Feststellung einer Schwangerschaft rundum ärztlich betreut. Das ist auch gut so, denn nur auf diesem Wege kann erreicht werden, dass die Babys gesund zur Welt kommen und möglichst frühzeitig auch Risiken ausgeschlossen werden können. Inzwischen ist die Medizin sogar so weit, dass die Babys noch während der Schwangerschaft im Mutterleib operiert werden können, wenn das notwendig sein sollte. Schließlich sollen die Kinder ein unbeschwertes Leben führen können.

Das ist nur möglich, wenn sich die werdenden Muttis auch während der gesamten Schwangerschaft regelmäßig dem Gynäkologen vorstellen und auch all die anderen angebotenen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Im letzten Stadium der Schwangerschaft bieten viele Krankenkassen Gymnastikkurse für werdende Muttis an, die dort erlernen, wie sie ihre Muskulatur auf die Geburt vorbereiten können und was ihnen gegen de häufig auftretenden Rückenbeschwerden durch das zusätzlich zu tragende Gewicht tun können. Auch speziell Atemtechniken für den eigentlichen Geburtsvorgang werden dort erlernt. Wer möchte, kann sich vorher schon über die Bedingungen in der Klinik informieren, die sich die werdenden Eltern für die Geburt ihres Kindes ausgesucht haben.