Archive for September 1st, 2010

Der Jogger für den Jogger

Mittwoch, September 1st, 2010

Wer mit Kind nicht auf seine täglichen Runden Jogging verzichten will, kauft am besten einen dreirädrigen Kinderwagen. Diese sind äußerst wendig und auch wenn es mal eng her geht, hat man damit keine Probleme und kann sogar auf der Stelle wenden. Außerdem sind die Wagen gut gefedert und wurden diese meist in Leichtbauweise hergestellt, das bedeutet meist ein leichtes Gestell aus Aluminium und ein Gesamtgewicht von meist unter 8 Kilogramm. Auch größere Reifen können sinnvoll sein, da diese besser kleinere Schlaglöcher ausgleichen können. Das Wichtigste ist jedoch der Schutz des Kindes vor Fahrtwind und eventuellen Regenschauer, damit es gesund bleibt, wenn es mit Mama und / oder Papa unterwegs ist. Da man auch öfter einmal einkaufen mit dem oder der Kleinen ist, sollte auch ein Einkaufskorb oder -netz am Wagen nicht fehlen, dort kann man zum Beispiel auch ein paar Dinge für unterwegs verstauen, wie eine Flasche Wasser für das Joggen. Das Kind sollte in der Polsterung vom Kinderwagen niemals einsinken, eine härtere Polsterung ist durchaus empfehlenswert, da so eine gesunde Haltung gefördert wird.
Auch das Wandern ist mit vielen Kinderwagen möglich. Wo genau, das erfährt man am besten bei dem Reiseunternehmen seiner Wahl oder man sucht selbst einmal nach familienfreundlichen Wanderstrecken, denn nicht jeder Wanderweg ist auch für jeden Kinderwagen ausgelegt und so kann der Ausflug schnell zu einer holprigen Angelegenheit über dicke Wurzeln werden.
Grundsätzlich steht aber der Kinderwagen aber nicht den Bedürfnissen der Eltern im Weg, sondern kann so gewählt werden, dass auch das Joggen und das Wandern mit Kind möglich ist.

Walpurgisnacht im Harz

Mittwoch, September 1st, 2010

Der beste Zeitpunkt für einen Besuch im Harz ist sicherlich die Nacht vom 30. April zum 1. Mai, kurz gesagt die Walpurgisnacht. Dieses traditionelle, heidnische Fest wird heute noch als Tanz in den Mai zelebriert.
Am Brocken, so sagt man, treffen sich an diesem Abend alle Hexen um ein großes Fest zu feiern. Seit der Hexenverfolgung im Mittelalter kam zusätzlich noch die Teufelsanbetung hinzu.
Der Name Walpurgisnacht kommt von einer englischen Äbtissin, der heiligen Walburga – Schutzherrin gegen Pest, Husten und Tollwut. Sie war früher ein wichtiges Symbol für die Menschen, so wurden in dieser Zeit immer die Maibäume aufgestellt und so der Frühling beziehungsweise das wieder erwachende Leben in das Dorf oder die Stadt gebracht. Tatsächlich läutet die Walpurgisnacht den nordischen Sommer ein und alle finsteren Gestalten müssen zu Beginn des nordischen Sommers die Herrschaft an die Lichtwesen abgeben, weswegen sie noch einmal ein rauschendes Fest feiern, bevor sie wieder eine halbes Jahr ruhen müssen.
In vielen Orten im Harz werden heute noch große Walpurgisfeuer gemacht, welche zur Reinigung dienen und vor Hexen schützen sollen, heutzutage aber eher Volksfestcharakter haben.
Besonders beliebt sind Orte wie der Hexentanzplatz, welcher angeblich als Versammlungsort diente, und der Blocksberg (in diesem Falle der Brocken), auf welchem die Hexen angeblich um ein Feuer tanzten und sich später mit dem Teufel vermählten. Blocksberge gibt es mehrere in ganz Europa, diese dienten immer als angebliche Ort für Hexenzusammenkünfte wie zur Walpurgisnacht.
Eine Reise in den Harz ist dieses Spektakel alle mal wert, auch wenn man keine Hexe ist …