Fotografieren – gestern und heute

Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts ist es möglich, Objekte auf Papier zu bannen. Zu Anfang war es dem Fotografen nur möglich in Schwarz-Weiß und Graustufen zu fotografieren. Aufgrund der langen Belichtungszeiten von ungefähr acht Stunden waren Bilder von bewegten Motiven zu dieser Zeit noch undenkbar. Dennoch waren die Menschen von den Möglichkeiten der Fotografie begeistert und trieben die Entwicklung dieser faszinierenden Technologie immer weiter voran.
Mitte des 19. Jahrhunderts erschloss sich die Portraitfotografie der breiten Bevölkerung und wurde zu einem der Schwerpunkte des Fotografierens. Das aufstrebende Bürgertum war über die Möglichkeit begeistert, günstige und repräsentative Portraits von sich anfertigen zu lassen, was bis zu diesem Zeitpunkt nur mittels der Malerei möglich gewesen war.

Die rasante Entwicklung ließ sich nun nicht mehr aufhalten. Meilensteine waren dabei die Erfindung des Zelluloidfilm im Jahre 1887 und des Farbfilms im Jahre 1907. Durch die Erfindung immer besserer Linsen verbesserten sich die Qualität der Fotos und die Belichtungszeit erheblich.
Zu dieser Zeit war die Fotografie noch professionellen Fotografen vorbehalten. Dies änderte sich mit der Einführung des 35 mm Kleinbildfilms durch LEICA im Jahre 1925. Nun war der Siegeszug der Kameras auch im Privatgebrauch nicht mehr aufzuhalten.

Ein weiterer großer Schritt war 1990 die Einführung der digitalen Fotografie. Die Digitalisierung eröffnete einen ganzen Horizont neuer Möglichkeiten. Bilder können noch vor der Entwicklung betrachtet werden und mittels Bildbearbeitungsprogrammen auch auf dem heimischen Computer bearbeitet und optimiert werden. Mittels geeigneter Fotodrucker, welche auch für den Privatgebrauch erschwinglich sind und erstaunlich gute Qualität liefern, kann man heutzutage selbst Bilder ausdrucken. Dies wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen. Wem diese Neuerungen zu schnell gegangen sind, der hat die Möglichkeit, im Netz einen Online Fotokurs zu belegen. Hier werden nicht nur die Grundzüge der digitalen Fotografie erklärt, sondern auch näher auf die Möglichkeiten der Bildbearbeitung eingegangen.

Leave a Reply